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Gerhart Hauptmann

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  • Jugend von Gerhart Hauptmann

Im Salzbrunn wurde am 15.November 1862 Gerhart Hauptmann geboren. Im Gasthof zur Krone, den seine Eltern betreiben, wächst er auf. Damals ist es ein nobles Hotel, das von den illustren Gästen lebt, die im Kurhaus nebenan ihre Bäder nehmen. Die Schlesier und Hauptmann bis heute eine besondere Beziehung.

Als Gerhards Vater seinen Geschwistern das Erbe auszahlen muss, keiner genommen Gasthof nicht halten. Im Jahre 1877 übernimmt er die viel weniger glanzvolle Bahnhofswirtschaft in Sorge, der soziale Abstieg hat begonnen. Gerhart Hauptmann wird als Kunststudent das ganze Elend von Armut und Hunger kennenlernen, dem er erst durch eine Verlobung mit der wohlhabenden Marie Tiemann entkommen wird. Vor den Toren Berlins lässt Hauptmann sich nieder in dieser Villa.

Was die junge Hauptmann seinem Publikum auf der Bühne vorsetzt, schockiert das Kaiserreich. Vor allem durch die Aufführungen am deutschen Theater und der Otto Brahm steigt er zum bekanntesten Vertreter des Naturalismus in Deutschland auf.

Was er darunter versteht, hat er in seinem Stück „Die Ratten“ gleichermaßen parodiert wie auf den Punkt gebracht. Der ehemalige Theaterdirektor Haschen Reuter erteilt seinem jungen von Naturalismus angehauchten Schüler später Schauspielunterricht und macht seine Dachkammer zur letzten Bastion des klassischen Theaters.

  • „Die Weber“

Hauptmann ist bekannt geworden 1889 mit der Uraufführung vom Sonnenaufgang. Das berühmteste Stück bis heute sind „Die Weber“ (1892) uraufgeführt. Hintergrund des Dramas „Die Weber“ oder da war wie es im schlesischen Originaltitel heißt, ist die Verelendung der schlesischen Weber durch Ausbeutung und das Aufkommen der Textilindustrie. Ihr Aufstand 1844 wird blutig niedergeschlagen.

Hauptmann hat sein großes Prestigwerk „Die Weber“ mit Bewusstsein dem Film, den Filmschaffenden anvertraut mit der Idee, dass seine eignen Dramen von denen handeln, die dieses Kinopublikum jetzt sind. Hauptmann ist wie ein Widerspruch zwischen der Wortkunst der Literatur und der Stummheit des frühen Films. Diese Stummheit gerade des Leidens und der Leidenden ist etwas, was der Stummfilm sowohl verarbeiten kann in der Mimik, in der Gestik.

Bei einer Inszenierung „der Weber“ ist heute eine besondere Schwierigkeit zu bewältigen: der schlesiche Dialekt, der kaum noch gesprochen wird. Das ist ein ganz besonderer Dialekt. Das ist der Waldenbürger Dialekt.

 

  • „Atlantis“

1913 gibt  in der Verfilmung von Hauptmanns Roman „Atlantis“  eine Darstellerin ihr Leinwanddebüt mit der den Autor einige Jahre zuvor eine kurze aber leidenschaftliche Affäre verbunden hatte. Als der bereits berühmte Dichter sie kennen lernt ist die gerade erst 16 und verkörpert den typus der erotischen Kindfrau der von nun in so vielen seine Werke eine Hauptrolle spielen sollte.

Die Verfilmung von „Atlantis“  ist eine kulturelles und  gesellschaftliches großes Ereignis. Monatelang füllt die Kinos. Der Film wird überaus aufwendig mit hunderten Statisten und enormen Produktionskosten gedreht. Im Zentrum steht die Spektakuläre Inszenierung eines Schiffsuntergangs.

Gerhard Hauptmann stilisierte sich selber als Dichterpriester als sehr und das galt bei den Zeitgenossen vielfach als etwas lächerlich. Aber es wurde in mindestens einmal abgenommen als er in einer erschreckend visionären, weise den Untergang der Titanic leterarisch antizipierte. Das nämlich in seinem Roman „Atlantis“ der im Frühjahr hatte 12 erschienen und wenige Wochen nach Abschluss der Publikation dieses Romans ist die Titanic gesunken konnte. Entsprechend war dann die Wirkung dieses Romans und in der Folge auch des Films.

 „Atlantis“ verarbeitet wie so oft bei Hauptmann autobiografisches. In das Werk fließt das Erlebnis der beiden großen Ehekrisen in Hauptman Leben ein. Mitte der 1890 er Jahre steht er zwischen Marie Tienemann (ist ihm drei Sähne geboen) und Margarete Marschall. Zehn Jahre später zwischen Margarete und Ida Olaf. Die drei Frauen in Hauptmanns Leben. In „Atlantis“  schließt sich gewissermaßen Hauptmanns Kreis der Leidenschaft.

  • Wer ist Gerhart Hauptmann?

Gerhart Hauptmann hat in seinem Kunst dem Wort Menschenliebe eine neue Prägung gegeben. Im Jahre 1912 bekamm Hauptmann den Nobelpreis für Literatur mit speziellem Hinweis auf die Weber. Bereits mit 50 Jahren steht er im Zenit seines internationalen Ansehens und in der Gefahr zum Monument seiner selbst zu erstarren.

Hauptmann hat von der literarischen Entwicklung vom Expressionismus. Er verharrt auf dem Fundament der moderne um 1900.

Hauptmann hat die politische Systeme  angegriffen, hat sie repräsentiert, hat sich von ihnen vereinnahmen lassen. In seinen letzten Lebensmonaten lässt er sich ein Bekenntnis  zum Sozialismus abnötigen.

Man wird sagen müssen, dass Hauptmann filmauftritte teil seines Werkes sind. Er ist nicht nur meist Verfilmte Dichter, der esrten Halfte des zwanzigsten Jahrhunderts dann auch der Dichter, der die meisten Filmauftritte vor der Kamera erhalten hat. Er hat diese Auftritte gesucht, großen bewusst sein seiner Selbstinszenierungfähigkeiten ist darin ein moderner Dichter, dass  er diesen Schritt zum Film unternimmt.

Gerhard Hauptmann ist nun eine Ikone und wird von Regisseuren wie Friedrich Wilhelm Murnau auch so inszeniert.
      Auf dem höhepunkt seiner Berühmtheit ist Hauptmann eine der charismatischsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Steht mit den berühmtesten Zeitgenossen in Verbindung ob er nun wie hier an der Richard Strauss, auf Hiddensee Albert Einstein, oder auf einer Amerikareise den Präsidenten Herbert Hoover trifft.
      Hauptmann ist ein leidenschaftlicher Sportler. Er ist ein ausdauernder Schwimmer, einer der ersten Schiläufer und sicherlich auch einer der Pioniere des Golfsports aus Hiddensee.

Am 6. Juni 1946 wurde Hauptmann gestorben.

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